Das Heilige Grab

Falls Sie das Heilige Grab einmal sehen wollen, müssen Sie nicht bis nach Jerusalem reisen. Denn in Görlitz steht die einmalige Kopie des Heiligen Grabs, die der Görlitzer Bürgermeister Georg Emerich nach seiner Sühnenpilgerfahrt (1465) nach Jerusalem zwischen 1481 und 1504 erbauen ließ. Somit sehen Sie in Görlitz eine originalere Grabstätte als in Jerusalem, denn diese steht seit über 500 Jahren.  

Eingebettet ist die eigentliche Anlage in einen symbolisch angelegten Landschaftspark, der an der Peterskirche beginnt. Deren Westportal symbolisiert als erste Station der Görlitzer via dolorosa das Richthaus des Pilatus. Auf einem sehr schönen Spaziergang durch Alt- und Nikolaivorstadt erreichen Sie dann adäquat zu Jerusalem nach 1.000 Schritten die Grablegungskapelle. Sie finden also in Görlitz auch einen Ölbergarten mit Jüngerwiese und ein Kidrontal (und ein kurzer Stopp bei unserem „Jesusbäcker“ gehört bei dieser kleinen Wanderung unbedingt auch mit dazu…).

Da die Anlage in Jerusalem seit dem 16. Jahrhundert baulich verändert wurde, ist die Görlitzer Anlage als Fußnote der Geschichte „originaler als das Original“.

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