„Drei-Länder-Reise I“ – 6 Tage

Tag 1

Am ersten Tag reisen Sie in unserem wunderschönen Görlitz an. Nach dem Einchecken in das Hotel können wir Ihnen auf Wunsch sehr gerne Plätze für das Abendessen in einem unserer Altstadtrestaurants reservieren oder auch noch ein kleines Kennenlern-Programm anbieten. Stadtführung oder Sonderführung wie z.B. mit dem Görlitzer Nachtwächter oder als indoor-Programm einen schlesischen Abend mit Musik & Literatur…

…hier stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Blick auf Görlitz

Tag 2

Heute stellen wir Ihnen „Görlitz / Zgorzelec: Eine Stadt – zwei Nationen“ näher vor. Ihr Stadtführer / Reiseleiter , welcher Sie auch in den nächsten Tagen begleiten wird, holt Sie um 10.00 Uhr am Hotel ab.

Lassen Sie sich von ihm in die wunderschönen Stadtquartiere von Görlitz, welche Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurden, entführen. Ob im Grünen oder in den verschiedenen Einkaufspassagen, hier hat jeder Ort seine eigene kleine Geschichte zu erzählen.

Entdecken Sie den Charme des geschlossenen Wohn- und Einkaufsquartiers mit Bauten aus Historismus, Gründerzeit und Jugendstil. Danach geht es durch die urigen Gassen der historischen Altstadt und Sie werden so manch einzigartiges Gebäude entdecken. Sie werden von den Bauwerken der Gotik, der Renaissance  und des Barock begeistert sein, deren Vielseitigkeit Sie deutschlandweit nur in Görlitz zu sehen bekommen.

Görlitz Untermarkt

Das Restaurant Kaprys in Zgorzelec ist ein bezauberndes und gemütliches Lokal. Davon können Sie sich selbst überzeugen, denn hier haben wir Ihnen für 12.30 Uhr Plätze zum typisch polnischen Mittagessen („Zurek“ = schlesisches Sauerteigsuppe und „Pierogi“ = gefüllte Teigtaschen) reserviert.

Ab 14.00 Uhr lernen Sie unsere Nachbarstadt Zgorzelec näher kennen. Dabei werden Sie u.a. den Dom Kultury  / die ehemalige Oberlausitzer Ruhmeshalle und natürlich auch das Wohnhaus von Jakob Böhme, des berühmtesten Sohnes unserer Stadt – der heute als Begründer der deutschen Philosophie gilt – sehen.

Dom Kultury in Zgorzelec

Tag 3

Heute geht es bereits um 8.30 Uhr los. Sie fahren zuerst in Richtung Ostritz und besuchen hier das Kloster St. Marienthal. Das Klosterstift St. Marienthal ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland, das seit seiner Gründung 1234 bis heute ununterbrochen besteht. Hier werden Sie um 09.00 Uhr zu einer Führung erwartet.

Kloster Marienthal in Ostritz

Von hier aus geht es nach Herrnhut. Tauchen Sie ein in eine wichtige Epoche der deutschen Geistes- und Religionsgeschichte. Herrnhut ist in weiter Welt ein Begriff geworden als Ausgangspunkt einer ausgedehnten Missionstätigkeit, die bereits 1732 begann. Die Herrnhuter Brüdergemeine, heute in vier Kontinenten beheimatet, hat weltweit kirchen- und kulturgeschichtliche Bedeutung. Deren Arbeits- und Lebensgemeinschaft wirkt bis heute nach. Schauen Sie sich den Kirchsaal der Brüdergemeine an, welcher in seinem Inneren ganz in schlichtem Weiß  gehalten ist und den Gottesacker.

Jetzt geht es in Richtung Zittau und hier werden Sie das große Zittauer Fastentuch sehen. Es ist das einzige seiner Art in Deutschland und mit 8,20 Meter Höhe und 6,80 Meter Breite das drittgrößte überlieferte Fastentuch überhaupt. Im Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz“ wird es in der größten Museumsvitrine der Welt gezeigt („Guinness Buch der Rekorde“).

Zittau Markt

“ Kummt oack rei, … „, so heißt es im Restaurant „Zum alten Sack“. Das rustikale Wirtshaus im Herzen der Stadt Zittau öffnet für Sie die Pforten im Marstall, der ehemaligen Salzkammer der Stadt. Bei Oberlausitzer Speisen kommt man hier wieder zu Kräften. Heimische Kost, wie Teichlmauke, Stupperche oder Schälkließ´l werden Ihnen mit viel Liebe und Humor serviert. Hier haben wir Ihnen ab 14.00 Uhr Plätze vorab reserviert.

Bimmelbahn

Ständig unter Dampf – auf einer Spurweite von 750 mm fährt die berühmte „Bimmelbahn“ von Zittau über Bertsdorf nach Oybin. Für diese Fahrt haben wir Ihnen bereits Plätze vorab reserviert. Genießen Sie diese Fahrt ganz in Ruhe. Gegen späten Nachmittag kommt diese im Kurort Oybin an. Der Kurort Oybin – ganz im Tal gelegen – ist der Mittelpunkt des Zittauer Gebirges, umgeben von einem Kranz grüner Berge. Im Zentrum ein bienenkorbähnliches Sandsteinmassiv – der Berg Oybin. Am Aufgang zum Berg Oybin befindet sich ein Kleinod barocker Baukunst – die 1734 erbaute Kirche, die auch das „Hochzeitskirchlein“  genannt wird.

Nach dem erlebnisreichen Tag Check-In in Ihrem Hotel in Zittau oder im Zittauer Gebirge.

Tag 4

Auch heute geht es schon um 08.30 Uhr los. Sie fahren in Zittau über die Grenze erst mal nach Polen, vorbei am größten Tagebau in dieser Region und in Bogatynia (Reichenau) überqueren Sie die Grenze nach Tschechien. Hier geht es in Richtung Frýdlant (Friedland). Das historische Areal der nordböhmischen Stadt Frýdlant stellt eine interessante, selten vorkommende Verbindung zweier wertvoller architektonischer Komplexe – einer mittelalterlichen Burg und eines im Renaissancestil gehaltenen Schlosses – zu einem einzigen harmonischen Ganzen dar. Das Rathaus in Frýdlant  ist die Dominante vom Stadtplatz Masarykovo und damit auch vom ganzen Stadtzentrum. Von hier aus geht es nach Raspenava und hier haben wir Ihnen im Restaurant  des Hotel Zamecek Plätze zum Mittagessen vorab reserviert.

Friedland

Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Hejnice (Haindorf). Hier steigen Sie kurz aus und schauen sich die  1725 geweihte Barockkirche, Nordböhmens größtes Gotteshaus, an. Über dem Hauptaltar ist das Gnadenbild der Mater Formosa zu sehen. Eine weitere Rarität in der reich ausgestatteten Kirche ist der Feldaltar Albrecht von Wallensteins/Valdštejn aus dem Jahre 1637. Von hier aus geht es über Nove Mesto pod Smrkem (Neustadt) in Richtung Swieradów Zdrój / Bad Flinsberg.

Haindorf Luftaufnahme

Sollte es die Zeit zu lassen, geht es auf Wunsch noch mit der Gondel auf den Heufuder / Stóg Izerski (1107 Meter hoch).

Bad Flinsberg, einer der beliebtesten Kurorte des Dreiländerecks, hat natürlich auch einiges zu sehen, so u.a. das Kurhaus. Im Gebäude des Kurhauses gibt es die in Niederschlesien längste Wandelhalle aus Lärchenholz (80 m) und den 46 m hohen Uhrturm. Vor dem Haus befinden sich über 160 m lange Terrassen und eine künstliche Grotte.

In Bad Flinsberg werden Sie z.B. im Hotel „Bialy Kamien“ (Weißer Stein) übernachten. Der Weiße Stein ist eines der am höchsten gelegenen Hotelobjekte in Swieradów Zdrój, das seinen Gästen aus jedem Zimmer und Appartment einen atemberaubenden Anblick auf das Bergpanorama dieser Gegend bietet.

Tag 5

Nach einem Abend in diesem wunderschönen Hotel geht es auch heute wieder um 8.30 Uhr los. Sie fahren über Szklarska Poreba (Schreiberhau) in Richtung Jagniatkow (Agnetendorf). Hier werden Sie die Villa Wiesenstein besichtigen, in der Gerhart Hauptmann, der weltbekannte deutsche Schriftsteller und Nobelpreisträger von 1901, bis zu seinem Tode 1946 lebte.

Von hier aus geht es weiter nach Karpacz (Krummhübel). Die Stabholzkirche Wang, die im 12. Jahrhundert am Wangsee in Norwegen(!) erbaut wurde, steht heute in Karpacz/Krummhübel im polnischen Riesengebirge. Diese werden Sie besichtigen und dabei die spannende Geschichte erfahren, wie und warum die gesamte Kirche durch halb Europa „umgezogen“ ist.

Stabkirche Wang in Krummhübel

Danach geht es in Richtung Lomnica / Lomnitz zum wunderbaren gleichnamigen Schloss. Hier haben wir erst mal Mittagstisch für Sie reserviert. Danach sehen Sie einen Film über die Geschichte & den Wiederaufbau des Hauses. Sie haben auch die Möglichkeit, sich noch die Ausstellung zu den Schlössern des Hirschberger Tales und natürlich das Areal überhaupt anzuschauen.

Schloss Lomnitz

Gegen 16.00 Uhr geht es in Richtung Jelenia Góra (Hirschberg). Hier wird ein Zwischenstopp für einen kleinen Stadtrundgang durchgeführt. Die Gnadenkirche zum Heiligen Kreuz – heute Kirche der katholischen Pfarrgemeinde und Garnisonskirche – lässt von außen ihre Größe (4.000 Plätze) ahnen, nicht aber die überaus reiche Ausstattung im Innern. Diese werden Sie sich anschauen und Sie werden von der Innenausstattung begeistert sein. Die Bürgerhäuser um den Ring, den Marktplatz, stammen aus der Barock- und Rokokozeit, dem 17. und 18. Jh. Alle sind mit Laubengängen versehen. Jetzt geht es zurück nach Görlitz. Auf der Rückfahrt fahren Sie vorbei an Greiffenberg und Lauban. Ankunft in Görlitz am Hotel ist gegen 19.00 Uhr geplant.

Jelenia Góra

Tag 6

Nach dem Check-Out und dem Frühstück treten Sie von Görlitz aus die Heimreise an. Auf Wunsch reservieren wir gerne noch eine Stadtführung in Bautzen.

Blick auf Bautzen

Wir hoffen, dass Ihnen die Tage in unserer Region in guter Erinnerung bleiben!

Preis für dieses Programm auf Anfrage, da – je nach Saison – die Hotels unterschiedliche Preise anbieten. Fragen Sie uns einfach via der bereitsgestellten Buchungsanfrage an und wir unterbreiten Ihnen ein unverbindliches Angebot!

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