Das Programm der 19. Jazztage steht!

19. Jazztage Görlitz

10.–18. Mai 2014

Sonderkonzert 2.5.2014

Das Programm der 19. Jazztage steht. Es verbindet gute Gewohnheit mit Experiment.

Auftakt bildet ein Sonderkonzert in Kodersdorf. Veranstalter Swen Peuckert (East Side Music Entertainment) präsentiert die farbige Sängerin Twana Rhodes (2.5.). Einmal mehr wird die Jazz & Wein Scheune Konzertsaal für guten Jazz. Am Wochenende danach locken Senkrechtstarter der deutschen Jazzszene. Im Schlosshof des Pückler Parks Bad Muskau gastieren die Brüder Julian und Roman Wasserfuhr (10.5.). In diesem Quartett brilliert vor allem Julian Wasserfuhr an der Trompete.

Königshains Kulturscheune im Schlossareal ist Tatort am folgenden Sonntag. Das junge Quartett um Altsaxophonisten Jan Prax begeisterte bei Festivals in Leverkusen und Marakesh und wird auch in Königshain die Balken beben lassen. http://www.janprax.com

Ab Mittwoch, dem 14.5. regiert der Jazz in der Stadt Görlitz zunächst an Unerhörtem Ort. Ein für viele unbekanntes Fabrikareal birgt die großzügige Konzerthalle und es braucht schon die Dynamik eines internationalen Teams. Kim Barth & Michael P.Mossman bilden den Kern des Sextetts, das lateinamerikanische Rhythmen und Afrobeat mit modernem Jazz versetzt. Die Mixtur birgt Sprengkraft (Hörprobe: http://www.youtube.com/watch?v=-2w1QveTSyw).

Beide Open Air Konzerte am Freitag und Sonnabend steigen im Hof der Landskron Brauerei. Der Ortswechsel ist ein Experiment und gleichzeitig eine Art Schlechtwetter-Versicherung. In der Braumanufaktur steht die Halle bereit, falls Regen aufzieht. Der Freitag schafft maximale Kontraste. Schwedischer Swing und polnische Improvisation wandeln sich zu bayerischem Funkjazz. http://www.youtube.com/watch?v=nAhH7wGmP1I&feature=c4-overview&list=UUGPqVKueSAKS7LBLheS2WZQ

Sonnabend steht das preisgekrönte Chris Reinbold Trio am Start. Wie professionell die im Bundeswettbewerb ‚Jugend jazzt’ erfolgreichen Musiker agieren, das verlangt Respekt.

Caro Josee hat mit ihrer Stimme bereits tausendfach Gänsehaut und einen Jazz Award erzielt. Die Hamburgerin weiß mit ausgefeilter Instrumentierung und sehr viel Gefühl zu überzeugen.

Ein Höhepunkt der Nacht wird danach sicher das kanadische Quintett ‚The Shuffle Demons’. Hier prallt technische Finesse auf humorvolle Show. Spätestens hier verblassen die letzten Vorurteile zum Jazz, denn diese ‚Dämonen’ jazzen verdammt himmlisch. http://www.shuffledemons.com/

In Horkas Wehrkirche klingen die Jazztage am 18. Mai aus. Feinen Jazz bringt das Kölner Trio „Drei im roten Kreis“ um Rainer Witzel. Auch dieser Schlusspunkt verdient ein neugieriges Publikum, bereit für Überraschungen und verliebt in den richtigen Klang am rechten Ort.

Die Jazztage wagen Neuland und verlieren doch nicht den Boden unter den Füßen. Staunen, Träumen, Wippen, sogar Tanzen ist drin für alle, die Lust haben, Jazz in Görlitz zu erleben.

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