ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

Weltpremiere auf dem Neißefilmfestival!

Danach der große Publikumserfolg in über 200 Kinos bundesweit!

Wegen anhaltender Nachfrage wird der Film nochmals im Camillo Kino in Görlitz (Handwerk 13) an folgenden Terminen gezeigt:

8.10. um 20.00 Uhr / 9.10. um 17.30 Uhr/ 11.10. um 20.00 Uhr/ 12.10. um 17.30 und 20.00 Uhr/ 13.10. um 17.30 Uhr/ 15.10. um 20.00 Uhr/16.10. Um 20.00 Uhr

Flucht. Vertreibung. Neubeginn.

Ein bewegender Film über den Verlust der schlesischen Heimat

aus dem Blickwinkel persönlich betroffener Frauen

Ein warmherziger und ruhiger Film,

der auf jede Gewaltdarstellung verzichtet

Schauplätze u.a. in der Nähe von Görlitz:

Niederlinde im Kreis Lauban, Marklissa, Seidenberg, Tauchritz, Ostritz

ABER DAS LEBEN GEHT WEITER

Ein Dokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

 104 Minuten, FSK ab 12 Jahren

Gefördert aus Mitteln der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit
Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges auf dramatische Art kreuzte, setzen bewusst persönlich zum Thema „Flucht und Vertreibung“ ein Zeichen der Hoffnung, daß Versöhnung möglich ist.

Ein Film über Heimat, Krieg, über das Überleben in der Fremde, darüber wie die große Geschichte in das Dasein der Menschen hineinblitzt und die Lebensbahnen durcheinanderwirbelt.

Der Film erzählt sehr privat ein jahrzehntelanges besonderes Kapitel in den deutsch-polnischen Beziehungen. Kommentarlos kommen die Frauen zu Wort und lassen den Betrachter Anteil nehmen an ihrer subjektiven Sicht der Ereignisse.

Der Film berücksichtigt nicht nur die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Er wirft auch ein Licht auf die Entwicklungen der Nachkriegszeit sowie spätere Jahrzehnte bis heute.

Dem Schicksal der Deutschen, die später in Bremen und Umgebung eine zweite Heimat fanden, wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die ihrerseits 1940 von der sowjetischen Armee aus Ostgebieten Polens nach Sibirien verschleppt wurde. Nach einer unglaublichen sogar bis Kirgistan führenden Odyssee bekam sie schließlich im Sommer 1945 den Hof der Deutschen zugesprochen.

Das ehemalige Niederlinde heißt heute Platerówka
und liegt 25 km von Görlitz entfernt.

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