Auf den Spuren historischer Experimente im Physikalischen Kabinett – 15.09.2013

Am Sonntag, den 15.09.2013, sind ab 14:00 Uhr im Barockhaus Neißstraße 30 wieder Funken zu sehen, wenn Constanze Herrmann im Physikalischen Kabinett des Adolf Traugott von Gersdorf mehr als 200 Jahre alte Experimente vorführt.

Historische Gerätschaften wie eine gewaltige Scheibenelektrisiermaschine begleiten in die Physik und ihre Geschichte. Ideen, die hinter den „alten“ Maschinen stecken, werden dank beeindruckender Experimente wieder zum Leben erweckt.

Das Physikalische Kabinett, ein technisches Denkmal besonderer Art, ist ein einzigartiger Schatz, den das Kulturhistorische Museum bewahrt. Weit über unsere Landesgrenzen hinaus sucht dieses elektrophysikalische Laboratorium seines Gleichen. Einst gehörte es Adolf Traugott von Gersdorf (1744 – 1807), einem Gutsherrn und vielseitig interessierten Naturwissenschaftler in der Oberlausitz. Im Physikalischen Kabinett sind vorwiegend Geräte aus der Frühzeit der Elektrizitätsforschung ausgestellt. Alle Geräte sind ungefähr 200 Jahre alte Originale. Sie geben einen guten Einblick in den Wissensstand auf diesem speziellen Gebiet im ausgehenden 18. Jahrhundert. Sie sind außerdem ein lebendiges Zeugnis für die hohe Geschicklichkeit der Instrumentenmacher früherer Zeit. Interessant ist auch die Herkunft einzelner Geräte, der eine umfangreiche Korrespondenz vorausgegangen ist.

Mit all den heute im Museum befindlichen Exponaten arbeitete Adolf Traugott von Gersdorf nach für damalige Zeit neuesten Erkenntnissen. Seine Gerätschaften waren keine Schauobjekte, nichts zum Repräsentieren, sondern reines Arbeitsgerät. Deutliche Gebrauchsspuren zeugen noch heute davon.

Physik

Bildmaterial: Kleine Elektrisiermaschine (Foto: Jürgen Matschie)

Da die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist, wird für die Führung um Anmeldung unter +49 3581 671410 gebeten.

Vorbestellte Karten sind bitte bis 30 Minuten vor der Veranstaltung abzuholen.

 

 

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