Marina Abramovic: The Artist is Present – Filme im Camillo

Marina Abramovic: The Artist is Present

Sonntag 14.4.13 17.30/20.00 Uhr

Da das Camillo Team diesen Dokumentarfilm als sehr sehenswert einstuft, haben wir uns dazu entschieden, ihm einen zweiten Spieltag im April zu geben.

Marina Abramovic bei ihrer Ausstellung in der MOMA

USA 2011, Regie: Matthew Akers, 1:46 h, gezeigt im englischen Originalton mit deutschen Untertiteln

Als Tochter zweier serbischer Nationalhelden und Soldaten erfuhr sie nur wenig Liebe, dafür aber sehr viel Disziplin und Härte. Zusammen mit ihrem feinsinnigen Geist und ihrer schier unglaublichen Körperkraft formt sich aus diesen Elementen eine Künstlerin, die bei jeder Performance, bei jedem Projekt, sei es beruflich oder privat, ans Äußerste ihrer Möglichkeiten geht. Dabei ist sie, und das wird ganz deutlich in diesem Dokument, stets Mensch und Künstlerin zugleich. Scherzhaft bemerkt sie, wie sie Jahrzehnte lang immer wieder gefragt wurde „Und das ist Kunst?“ Eines lässt sich jedoch schnell feststellen: ihr Hauptaugenmerk ist neben brachialer Körperlichkeit stets der Kontakt zum Publikum.
Wer ihr zuschaut, tritt in einen Dialog – ob er will oder nicht.

>>> zur web-site des Filmes


Filme die Sie nicht verpassen sollten

Paradies: Glaube

18.04. – 24.04.

Paradies: Glaube (Ulrich Seidels Paradies-Trilogie)

D/F/AT 2012, Regie: Ulrich Seidl, Darsteller: Maria Hofstätter, Natalija Baranova, Nabil
Saleh, Rene Rupnik, ab 16 Jahren, 1:53 h

Anna Maria ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett nimmt Anna Maria ihren Jesus. Ihren Urlaub verbringt sie damit, eine Wandermuttergottes-Statue von Haus zu Haus zu bringen, um Einwanderer und Sesshafte vom christlichen Paradies zu überzeugen – und Österreich wieder katholisch zu machen. Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil, ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück und fordert seine Rechte als Ehemann ein. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Doch bald eskaliert die Situation zwischen den Eheleuten und beider Glauben wird auf eine harte Probe gestellt.
>>> zur offiziellen web-site


NO! Adios Senor Pinochet

11.04. – 17.04.

USA/MX/CL 2012, Regie: Pablo Larrain, Darsteller: Antonia Zegers, Diego Munoz,
Alfredo Castro, Jaime Vadell, Luis Gnecco, Gael García Bernal, ab 6 Jahren, 1:55 h

Chile, 1988. Diktator Pinochet lässt eine Volksabstimmung über die Fortführung seiner Präsidentschaft durchführen. Alle Prognosen sagen den Sieg Pinochets voraus, der Staat und Medien mit eiserner Hand kontrolliert. In dieser fast aussichtslosen Situation engagieren die Führer der Opposition den brillanten jungen Werbefachmann René Saavedra, obwohl der bisher mehr mit Erfrischungsgetränken als mit Politik zu tun hatte. Unter der ständigen Überwachung des Regimes, mit äußerst knappen Ressourcen und einigem Gegenwind aus den eigenen Reihen entwerfen René und sein Team aus dem Zauberkasten der Werbewelt eine knallig-bunte ¡NO!-Kampagne. Erst nach und nach wird René bewusst, mit wem er sich angelegt hat.

>>> Das komplette April Programm im Camillo

Görlitzer OnlineShop Logo
 

Ihnen gefällt diese Seite? Zeigen Sie es Freunden: