Barocke Lebensart – Wie lebte ein reiche Görlitzer Bürgersfamilie im Barockzeitalter?

Dieser Frage geht Kunsthistoriker Kai Wenzel am 26. Oktober 2012, ab 15:00 Uhr bei einer Themenführung durch die neu eingerichtete Dauerausstellung im Barockhaus Neißstraße 30 nach.

Mitten im Herzen der Altstadt, direkt an der via regia, befindet sich das Barockhaus Neißstraße 30. Es entstand 1726 bis 1729 für den Handelsherrn Johann Christian Ameiß. Mit großen Geschäfts- und repräsentativen Privaträumen gilt es als das bedeutendste Handels- und Wohnhaus der Barockzeit in Görlitz. Die ehemalige Wohnung des Bauherrn mit ihren original erhaltenen, farbigen Stuckdecken und ausgewählten Exponaten ist hier zu besichtigen. Die einzelnen Zimmer wurden ihren ursprünglichen Funktionen entsprechend wieder eingerichtet. Im Ostflügel des Hauses schließt sich ein Ausstellungsbereich zu barocken Künsten an. In sechs Räumen werden herausragende Objekte des 17. und 18. Jahrhunderts aus den Museumssammlungen präsentiert: Gemälde, Gold- und Silberschmiedearbeiten, Glas, Porzellan- und Fayencegefäße, textile Kunstwerke und gefasste Skulpturen. Den Abschluss der neuen Dauerausstellungen bildet die Raritäten- und Wunderkammer der Milich‘schen Bibliothek des 18. Jahrhunderts mit seltenen Objekten der Künste und Wissenschaften.

 

Chr. F. R. Lisiewski (?), Portrait einer Dame, um 1750

 

Chr. F. R. Lisiewski (?), Portrait eines Herrn, um 1750

 

 

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