17. Görlitzer Brückenweg

Bereits zum 17. Male führt am 1. September der Görlitzer Brückenweg entlang der bestehenden und der zerstörten Brücken von Weinhübel zur Altstadtbrücke und der Peterskirche. Unter Trägerschaft der Evang. Versöhnungskirchengemeinde und der Evang. Innenstadtgemeinde, des Amtes für kirchliche Dienste, sowie der Gehörlosenarbeit werden Stationen am Weg gestaltet. 

Dabei wird am 1. September, an dem vor 72 Jahren mit dem deutschen Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg begann, die Dankbarkeit für ein Leben in Frieden, Versöhnung und verlässlicher Nachbarschaft laut. Jahr für Jahr wird der Millionen Opfer des 2. Weltkrieges, des Leidens unter den Kriegsfolgen und der Zeit der Ost-West-Abgrenzung gedacht. 

In diesem Jahr soll das Gedenken konkret werden im Blick auf drei Erinnerungsdaten: Die Erinnerung an das Jahr 1941 mit dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion führt die Ungeheuerlichkeit des Krieges, der als Eroberungs- und Vernichtungskrieg begonnen wurde, vor Augen. 

Das Gedenken an den Bau der Mauer vor 50 Jahren führt zur Auseinandersetzung mit der Praxis und dem Prinzip der Abgrenzung im Zeitalter des kalten Krieges. 

Schließlich wird zu bedenken sein, wie die Ausrufung des Kriegsrechts in Polen 1981 bei unseren Nachbarn, aber auch bei uns die Sehnsucht nach Demokratie und den Einsatz für die Menschenrechte größer werden ließ. 

Die Weg-Eröffnung erfolgt um 16.00 Uhr mit einer Andacht in der Auferstehungskirche Görlitz-Weinhübel. Der Abschluss des Weges ist für etwa 19.00 Uhr in der Peterskirche geplant. 

Für Rückfragen und Auskünfte steht Pfarrer Ulrich Wollstadt gern zur Verfügung. Tel. (0 35 81) 76 56 90


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