Todesfälle im Tierpark Görlitz

Traurige Nachrichten aus dem Tierpark Görlitz

Innerhalb weniger Tage verstarben die Rote-Panda-Mutter und ihre beiden am 17. Juni geborenen Jungtiere. Das vierjährige Pandaweibchen Sonam hatte einen walnussgroßen Abszess im Kiefer, der aber nicht von einer Zahnentzündung ausging. Diese Infektion führte vermutlich zu einer eitrigen Brustfellentzündung, die schließlich von den Pathologen als Todesursache genannt wurde.

Eines der beiden Jungtiere fanden die Tierpark-Mitarbeiter mit einer großen Wunde im Genick außerhalb der Wurfhöhle. Trotz intensiver Betreuung durch den Tierarzt und die Tierpfleger verstarb das Kleine einen Tag später an einer eitrigen Herzbeutelentzündung. Zu diesem Zeitpunkt lebte seine Mutter noch. Das zweite Pandababy wurde mit viel Mühe von den Pflegern per Hand gefüttert. Am vergangenen Mittwoch verweigerte es die Nahrung und verstarb trotz Behandlung an einer Lungenentzündung. Genaue Erregerbestimmungen erwarten wir noch von der Landesuntersuchungsanstalt in Dresden, wo die Sektion der Tiere erfolgte. Die Mitarbeiter sind tief traurig über das Geschehen und hoffen, dass der Tierpark bald ein neues Weibchen vom Zuchtbuchführer zugewiesen bekommt um die bisher sehr erfolgreiche Pandazucht fortzusetzen.

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