Eine Schlesische Chronik berichtet vom Leben an der via regia

Annegret & Steffen Jatzwauk aus Chemnitz erzählen aus dem „Chronicon Silesiae“. Die Chronik berichtet von vielen Gründen, die zum Reisen Anlass gaben: Herrscher zogen durch die Lande, Pest und Krieg zwangen Menschen zur Flucht, Händler suchten gute Geschäfte. Dass es auf Reisen nicht ohne Zwischenfälle abging, war damals wie heute gleich. 1522 kutschierten betrunkene Fuhrknechte bei Glatz/Klodzko so unglücklich in die Neiße, dass mehrere mitreisende Mönche ertranken. Die Schriften mit königlichen Privilegien, die sie mitführten, wurden zerstört.

Der Vortrag ist der erste einer Veranstaltungsreihe der „Freunde der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur Görlitz e. V.“ unter dem Titel „Straßen und Menschen: Geschichten an der via regia“. Die Vorträge gehen den Fragen nach, warum die Menschen auf der via regia reisten, wie sie reisten und was sie dabei erlebten. Erzählt werden dabei Geschichten, die die Zeit zur Geschichte werden ließ.

Wo: Renaissancesaal des Biblischen Hauses, Neißstraße 29, 02826 Görlitz
Wann: 18.00 Uhr
Preis: Eintritt frei! Um eine Spende für die Aufgaben des Vereins wird gebeten.

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