Der Glocketurm ist fertig! Pilgerzug der Kinder – auf der via regia unterwegs

Am vergangenen Samstag, den 26. März 2011 war es soweit. Der Glockenturm für das Feldlager des Pilgerzug der Kinder wurde fertiggestellt. Die Glocke im 3,50 m hohen Glockenturm erklang um 15.30 Uhr zum ersten mal im Garten des St. Wenzeslaus-Stift in Jauernick-Buschbach. Der Glockenturm wurde von acht Vätern und ihren Kindern während des sogenannten Vater–Kind-Wochenendes des Bischöflichen Ordinariat Görlitz vom 25. – 27. März 2011 in mühevoller handwerklicher Kleinstarbeit gefertigt. Am morgen des 26. März machten sich die Väter und ihre Kinder bei lausigen +1°C und Sch neeregen auf, um Material für den Glockenturmbau in Jauernick und den angrenzenden Wälder zu sammeln. Tatkräftig wurden sie von den Dorfbewohnern aus Jauernick-Buschbach bei ihrem Bauprojekt mit Werkzeug und Material unterstütz. Bevor jedoch das Bauvorhaben umgesetzt werden konnte, wurden unterschiedliche Baupläne erörtert, bis man sich auf eine Bauweise verständigte. Bei der Konstruktion kam es darauf an, dass man einen Glockenturm schuf, der schnell auf- und abbaubar ist. Denn der Glockenturm muss beim Pilgerweg der Kinder mindestens 5 mal auf und abgebaut werden. Wichtig war den Erbauern auch, dass möglicht einfache, ursprüngliche Baumaterialien, wie im Mittelalter verwendet wurden. So entstand ein Turm dessen Bauteile ausschließlich durch Stricke verbunden wurde. Diese handwerkliche Komponente des Vater-Kind-Wochenendes, das unter dem Motto „Hedwig kämpft anders“ stand, gab den Vätern und Kindern eine neue Dimension der Zusammenarbeit. Hier traf der Akademiker auf den Forstwirt und der Richter auf den Lehrer und jeder brachte sich nach seinen Möglichkeiten in die Planung und en Bau ein. Auch die Kinder waren überaus begeistert, denn es gab für jeden etwas zu tun. Egal ob Holz sägen oder Stricke schneiden jeder hat etwas zum Bau des Glockenturms beigetragen.

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