1391 Lesebesuch beim 4. Schlesischen Nach(t)lesen

Gestern um 23.00 Uhr ging das 4. Schlesische Nach(t)esen in Görlitz zu Ende. Viele Zuhörer zogen begeistert von Leseort zu Leseort und hörten sich atemberaubende Textinterpretationen von 18 Lesern an 13 Leseorten in der Altstadt von Görlitz und Zgorzelec an. An den ersten lauen Frühlingsabend des Jahrs 2011 werden sich viele Zuhörer und Leser freudig zurückerinnern, wenn sie an die Autorenlesungen aus dem Buch „Samuels Reise“ von Gernot Wolfram im Friseursalon von Daniela Kaps oder an die tierische Liebschaft der Katzen Görli und Gregorek vom Autor und Leser Joachim Otto im Touristbüro i-vent zurückdenken.
Aber auch die außergewöhnlichen Leseorte wie das Weinhaus Krüger in den Höfen am Untermarkt, die Werkstatt des Geigenbauers Albrecht Höppner oder der duftende Teeladen am Reichenbacher Turm machten diese Lesenacht zu etwas besonderem. Nicht selten ergab das Spannungsfeld zwischen Leser, Leseort und Text eine ganz neue Sicht auf Literaturwerke, die man so noch nie erlebt hat. So las Dr. Markus Tacke, CEO Siemens Energy Görlitz aus dem autobiografischen Roman „Nirgendwo in Afrika“  von Stefanie Zweig über das Schicksal der oberschlesischen Familie Redlich, welche nach ihrer Flucht aus Deutschland versucht in Kenia sich ein neues Leben aufzubauen. Eine der unterhaltsamsten Lesungen hat Rene Harder zusammen mit dem Schüler Dar Ronge geboten. Die Texte des Hofmarschalls Hans von Schweinichen schildern das Leben des verschwenderischen, mit allen Sinnen geniesenden Lebemanns Herzog Heinrich XI. von Liegnitz. Das 4. Schlesische Nach(t)lesen zog mit seinen Lesungen in deutscher und polnischer Sprache wieder mehr als 200 Zuhörer in seinen Bann. Dies ist in erster Linie den Lesern wie Dr. Hans-Wilhelm Pietz, Dr. Markus Tacke, Dr. Gernot Wolfram, Joachim Otto, Marianne Scholz-Paul, Thomas Jurk, Hanna Barbara Majewska, Stefan Waldau, Elisabeth von Küster, Dr. Leszek Dziemianko, Carsten Knödler, Prof. Angelika Milbradt-Meeth, Dar Ronge, Prof. Rene Harder, Jolanta Dobrowolska, Kinga Hartmann-Woycicka, Prof. Dr. Jutta Blin und Diana Fritzsche-Grimmig, den freundlichen Görlitzer Händlern, Hauseigentümern, Schulen, Werkstätten und Geschäftsinhabern, die uns ihre Räume als Leseorte zur Verfügung gestellt haben und den Organisatoren des 4. Schlesischen Nach(t)lesens Maximilian Eiden, Kulturreferent für Schlesien beim Schlesischen Museum zu Görlitz und Felix M. Lumper vom Touristbüro i-vent aus Görlitz zu verdanken.

Hier noch einige Impressionen der Lesenacht:

Hier nochmals das gesamte Programm des 4. Schlesischen Nach(t)lesens

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