Kennen Sie Görlitz? Die Freimauererloge „Zur gekrönten Schlange“

Das Kulturhistorische Museum lädt für kommenden Mittwoch, den 22. September 2010, zu einem kulturhistorischen Rundgang in das Haus der Freimaurerloge „Zur gekrönten Schlange“ mit dem Schatzmeister Harald Wenske ein. 

Zahlreiche Mythen, von Geheimbünden einflussreicher Männer bis hin zur Ersatzreligion, ranken sich um die Freimaurerlogen. Im Mittelpunkt der Führung stehen die Leitgedanken, Rituale und Geschichte der Görlitzer Freimaurerloge „Zur gekrönten Schlange“. 

C. Focke, Porträt Karl Gottlob von Anton

Die Tradition der Freimaurer in Görlitz wurde 1994 mit der Gründung des Vereins „Zur gekrönten Schlange“ wiederbelebt. Die Geschichte der Görlitzer Loge reicht jedoch bis ins Jahr 1764 zurück, als  Karl Gotthelf Freiherr von Hundt und Alten-Grottkau die von ihm 1751 gestiftete Loge von Kittlitz bei Löbau nach Görlitz verlegte. Seit 1804 arbeitete die Loge im Haus Neißstraße 30 (heute Teil des Kulturhistorischen Museums), das Karl Gottlob von Anton gehörte. Dieses schenkte er 1811 der von ihm 1779 mitbegründeten Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Von Anton verpflichtete die Gesellschaft aber dazu, seiner Loge uneingeschränkt die benutzten Räume zu überlassen. Die Diktaturen der 20. Jahrhunderts unterbanden eine freimaurerische Tätigkeit für mehrere Jahrzehnte. Seit November 1999 besitzt die Loge eigene Räume im Görlitzer Grundstück James-v.-Moltke-Straße 36. 

Treffpunkt: James-von-Moltke-Str. 36 um 17.00 Uhr.
Kosten: 4,00 € / ermäßigt 2,50 € 

Achtung: Die Führung ist begrenzt auf 50 Teilnehmer.  

Für weitere Informationen wählen Sie bitte folgende Telefonnummer: 03581/67 13 55

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